Siraegi Namul (gebratene getrocknete Rettichblätter)
Eine Namul-Beilage, die traditionell an Jeongwol Daeboreum (dem ersten Vollmond des Mondneujahrs) gegessen wird. Eingeweichte getrocknete Rettichblätter werden mit Suppensojasauce und Perillaöl vermengt, dann in Sardellenbrühe geschmort und zum Schluss mit gemahlenen Perillasamen bestäubt. Einfach zuzubereiten und genauso gut als Beilage zu Reis wie als Zutat für Bibimbap.

Zutaten
Zutaten
- Eingeweichte getrocknete Rettichblätter (Siraegi)300 g
- Frühlingszwiebel1/2 Stange
- Helle Sojasauce (für Suppen)2 EL
- Perillaöl2 EL
- Gehackter Knoblauch1 EL
- Gemahlene Perillasamen2 EL
- Sardellenbrühe1,5 Tassen
Zubereitung
- 1

Reibe die Enden der eingeweichten Rettichblätter aneinander, um die faserige Außenhaut zu entfernen, spüle sie dann gründlich unter klarem Wasser ab und lasse sie in einem Sieb abtropfen.
- 2

Schneide die abgetropften Rettichblätter in etwa 5 cm lange Stücke.
- 3

Schneide die Frühlingszwiebel in feine Ringe.
- 4

Vermenge die Rettichblätter in einer Pfanne mit der Suppensojasauce, dem Perillaöl und dem gehackten Knoblauch und massiere alles gut durch.
- 5

Lass die gewürzten Blätter mindestens 15 Minuten ziehen und brate sie dann bei mittlerer bis niedriger Hitze an. Kurz anbraten, dann die Sardellenbrühe hinzufügen und einkochen lassen.
- 6

Sobald die Brühe auf etwa ein Drittel reduziert ist, gib die geschnittene Frühlingszwiebel und die gemahlenen Perillasamen dazu und gare alles unter gelegentlichem Rühren weitere 3 Minuten – das verleiht dem Gericht einen dezenten, würzigen Sardellengeschmack.
Tipps
Namul kann bei zu hoher Hitze ungar bleiben. Brate es bei mittlerer Hitze an und lass es zum Schluss bei niedriger Hitze sanft köcheln – so werden die Blätter schön zart.